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Kein Selbstläufer: Riester und Landwirtschaft
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Hilfsangebote für Landwirte: Flyer des Ministeriums
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Hofübergabe: Auf die Leistungsklauseln achten
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Ich heirate einen Hof
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Kinderzuschlag und weitere Beihilfen für Familien - nicht nur in Corona-Zeiten
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Den Versicherungsschutz der Gebäude im Blick behalten
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Kein Trauschein - keine Absicherung?
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Versicherungsschutz auf Baustellen

In landwirtschaftlichen Familien und auf den Höfen kommt es immer wieder zu Streit und Konflikten. Beispielhafte Themen sind die anstehende Hofübergabe, die Wohnsituation, die betriebliche Entwicklung, das Zusammenleben mehrerer Generationen, Streit zwischen den Paaren usw.. Oftmals finden die Streitenden durch einen konstruktiven Austausch selber eine Lösung. Manchmal ist der Streit oder der Konflikt aber so weit fortgeschritten und verfestigt, dass gar nicht mehr miteinander gesprochen wird. Was tun?
Vielerorts entstehen seit einigen Jahren SoLaWis. Ziel ist eine faire Bezahlung der landwirtschaftlichen Produkte und die Absicherung des Risikos für den Landwirt. Also eigentlich genau das, was sich viele Landwirte mit ihren Familien wünschen.
In Niedersachsen gibt es jedes Jahr erhebliche Nutztierrisse durch Wölfe. Von Seiten des Landes Niedersachsen gibt es Billigkeitsleistungen für Nutztierrisse und Förderung zur Beschaffung von wolfsabweisenden Schutzzäunen sowie Herdenschutzhunden. Auch aus bestehenden Versicherungen könnte der Tierhalter möglicherweise Entschädigung bekommen.
Frau Krause pflegt ihre Mutter mit Pflegegrad 3. Eigentlich erhalten pflegende Angehörige u.a. Rentenansprüche für ihre Pflegeleistung. Frau Krause ist aber selbst Rentnerin und bekommt daher keine Rentenansprüche für Pflege. Durch das Flexirentengesetz gibt es eine Möglichkeit, damit doch Rentenansprüche auf ihr Rentenkonto und das vieler anderer pflegender Rentner fließen können.
Schwankende Erzeugerpreise mit längerfristigen Preistiefs wirken auf die gesamte landwirtschaftliche Familie ein. Hat sich der Preis allmählich wieder erholt - so sitzt das Preistief den Familienmitgliedern noch länger „in den Knochen“! Es war für viele eine harte Zeit: Die Banken machten Druck, die Arbeit wurde immer mehr, da kein Geld für Mitarbeiter oder Lohnunternehmer vorhanden war. Auch der familiäre und persönliche Frieden war vielfach gestört. Hinzu kamen der gesellschaftliche und politische Druck durch kritische Berichterstattungen und immer höhere Auflagen. Das alles hat dazu geführt, dass das innere Gleichgewicht stark ins Wanken geraten ist.