Namen, Adressen, E-Mail
Immer mehr Landwirte steigen in die Direktvermarkung ein. Neben einem Hofladen ist der Absatz über einen Verkaufsautomaten weit verbreitet. Durch das stetig wachsende Automatennetzwerk wird auch das Angebot an Verkaufsautomatentypen immer größer.
Die "Hygiene-Leitlinie für Direktvermarkter" hilft allen landwirtschaftlichen Betrieben mit dem Betriebszweig Direktvermarktung, ein gutes und effizientes Eigenkontrollsystems aufzubauen, dass den Vorschriften des Lebensmittelrechts entspricht. Die Inhalte sind speziell auf die Bedürfnisse kleinerer und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe mit Direktvermarktung ausgerichtet und decken alle üblichen Produktgruppen ab. Erarbeitet wurde die Leitlinie von der Fördergemeinschaft "Einkaufen auf dem Bauernhof" in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftskammer und Verbänden.
Geringe berufliche Qualifikation und häufig festgestellte persönliche Unzulänglichkeiten beeinflussen heute vielfach die Qualität sowie die geforderte Sicherheit von Lebensmitteln. Auch beim Herstellen von Erzeugnissen für den Hofladen oder in der Bauernhofgastronomie stellen die Lebensmittelkontrolleure immer wieder unzureichende Fachkenntnisse über die Produkte beim Personal bzw. den herstellenden Personen fest.
Bauernhöfe mit Direktvermarktung sind Individualisten und müssen sich in erster Linie über eine Alleinstellung positionieren. Dennoch sind auch hier Netzwerke und Initiativen, die die Interessen der Betriebe auf regionaler, landesweiter und überregionaler Ebene vertreten, notwendig. Diese Aufgabe nehmen die Fördergemeinschaft "Einkaufen auf dem Bauernhof", deren Mitglied die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist, und die Vereinigung der Norddeutschen Direktvermarkter e.V. für niedersächsische Direktvermarkter auf vielfältige Weise war.